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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Sybino im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Sybino im Gebiet CharkowQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 17.04.2026 16:54 Uhr

    16:54 Uhr

    Sacharowa: "Deutschland wichtigster Partner Selenskijs bei Vernichtung des ukrainischen Volkes"

    Deutschland ist zum Hauptsponsor des Krieges und der Militarisierung der Ukraine geworden, konstatierte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, während einer Pressekonferenz.

    Laut Sacharowa drückt sich die Liebe Berlins zu den Bürgern der Ukraine und zur Ukraine insgesamt in der Unterstützung Kiews aus, die sie als "tödliche Großzügigkeit" bezeichnete. Sacharowa wies darauf hin, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij Deutschland als "wichtigsten Partner der Ukraine in Verteidigungsfragen" bezeichnet habe.

    Am 14. April unterzeichneten die Ukraine und Deutschland während des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Berlin zehn Abkommen über Zusammenarbeit. Wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fedorow präzisierte, beläuft sich das Gesamtvolumen der Vereinbarungen auf schätzungsweise vier Milliarden Euro. Die Abkommen zielen auf die Stärkung der Luftabwehr, die Entwicklung eines Systems für Tiefschlagangriffe und die Produktion von Drohnen ab.

    Berlin wird 300 Millionen Euro für die Entwicklung von Systemen mit großer Reichweite bereitstellen. Außerdem ist der Start einer gemeinsamen Produktion von 5.000 Drohnen unter Einsatz von künstlicher Intelligenz geplant.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:22 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Am Morgen und Vormittag des heutigen Freitags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 25 ukrainische Drohnen zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Starrflügler-Drohnen zwischen 08:00 und 15:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Leningrad und Kursk abgeschossen.

  • 15:48 Uhr

    Kanonenfutter für die Ukraine ‒ Eine Frage der "Fairness"?

    Der ukrainische Präsidentschaft-Usurpator Wladimir Selenskij hat bei seinem jüngsten Besuch in Berlin seine beabsichtigte Missachtung von EU-Recht als eine harmlose, Zustimmung heischende Frage der "Fairness" präsentiert.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Von Rainer Rupp.

  • 15:14 Uhr

    Peskow: Direkte Beteiligung europäischer Staaten am Ukraine-Krieg nimmt zu

    Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, die Beteiligung mehrerer europäischer Länder am Ukraine-Konflikt nehme zu. Er kommentierte damit die Veröffentlichung des russischen Verteidigungsministeriums zu Produktionsstandorten von Drohnen für die Ukraine in Europa:

    "Die direkte Beteiligung dieser Länder am Konflikt, am Krieg rund um die Ukraine, wächst."

    Laut dem Ministerium befinden sich Niederlassungen "ukrainischer" Unternehmen, die Drohnen und deren Komponenten herstellen, in acht europäischen Staaten.

  • 14:42 Uhr

    Medien: Norwegische Granaten ineffektiv in der Ukraine

    Mörsergranaten aus Norwegen, die an die Ukraine geliefert wurden, sind nicht in vollem Umfang funktionstüchtig und erweisen sich als ineffektiv im Kampf, schreibt die norwegische Zeitschrift Forsvarets forum.

    Wie es in der Meldung heißt, verfüge die norwegische Granate NM123 über zwei Explosionsfunktionen und könne entweder in der Luft oder beim Aufprall explodieren. Bei Granaten, die an Kiew geliefert wurden, war nur die erstere Funktion verfügbar, sodass die Granaten vom norwegischen Militär zwar nicht als defekt, allerdings als "begrenzt nutzbar" eingestuft worden waren. Die Zeitschrift betont:

    "Diese Informationen erreichten nie die ukrainischen Soldaten, die die Munition im Kampf einsetzen sollten."

    Der in der Ukraine kämpfende norwegische Söldner Kevin Vinje betonte gegenüber der Zeitschrift, dass sich dadurch die Granaten im Kampf als ineffektiv erwiesen, was ukrainische Soldaten in potenzielle Lebensgefahr gebracht habe.

  • 14:03 Uhr

    Russland greift ukrainische Militärinfrastruktur weiter an

    Zwischen dem 11. und dem 17. April haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes insgesamt sechs kombinierte Angriffe gegen Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur ausgeführt. Wie die Behörde meldet, kamen bei den Angriffen luft-, land- und seegestützte Präzisionswaffen sowie Kampfdrohnen zum Einsatz. Als Ziele fungierten ukrainische Rüstungsbetriebe, die an der Raketenproduktion beteiligt sind, vom ukrainischen Militär genutzte Energieobjekte, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner.

    Im gleichen Zeitraum schoss die russische Luftabwehr entlang der gesamten Frontlinie 60 Lenkgleitbomben, neun HIMARS-Geschosse sowie 1.665 Starrflügler-Drohnen ab. Die Schwarzmeerflotte versenkte fünf ukrainische Seedrohnen.

  • 13:22 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 11. und 17. April bekannt.

    Im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord verlor Kiew der Meldung zufolge über 1.085 Soldaten, einen Panzer, neun gepanzerte Kampffahrzeuge, 83 Autos, vier Geschütze, neun Radar- und Eloka-Anlagen sowie 29 Lager.

    Bei Gefechten gegen den Truppenverband West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.195 Kämpfer. Zudem wurden 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 119 Autos, 17 Geschütze, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, zwei Radaranlagen sowie 25 Lager zerstört.

    Einheiten des russischen Truppenverbands Süd verbesserten ihre Frontstellungen, wobei die Ukraine über 1.085 Soldaten, 35 gepanzerte Kampffahrzeuge, 106 Autos, zehn Geschütze, einen Vampire-Mehrfachraketenwerfer aus tschechischer Produktion, sechs Eloka-Anlagen und 39 Lager verlor.

    Auch der Truppenverband Mitte verbesserte seine taktische Stellung. Am entsprechenden Frontabschnitt musste die ukrainische Armee über 2.090 Soldaten einbüßen. Zudem wurden 34 gepanzerte Kampffahrzeuge, 48 Autos, zehn Geschütze und drei Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt

    Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihr Vorrücken in die Tiefe der ukrainischen Verteidigung fort. Ukrainische Verluste beliefen sich dabei auf über 1.555 Soldaten. Zudem wurden zwei Panzer, 26 gepanzerte Kampffahrzeuge, 48 Autos, drei Geschütze und zwei Lager eliminiert.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 250 Soldaten. Zudem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 99 Autos, zwei Geschütze, 16 Radar- und Eloka-Anlagen und drei Lager zerstört.

  • 11:52 Uhr

    Russische Armee befreit Sybino im Gebiet Charkow

    Die Ortschaft Sybino im Gebiet Charkow ist durch Einheiten des russischen Truppenverbands Nord befreit worden. Dies berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Eine Quelle bei den russischen Streitkräften gab gegenüber der Nachrichtenagentur TASS Einzelheiten zum Kampfverlauf an:

    "Stoßtrupps der 69. Garde-Motschützendivision der 6. Armee und der 71. Garde-Motschützendivision des 14. Armeekorps des Truppenverbands Nord schlugen im Zuge von erbitterten Kämpfen Nationalisten der 113. separaten Brigade der Territorialverteidigung der Streitkräfte der Ukraine aus dem Dorf Sybino des Bezirks Woltschansk zurück. Das ukrainische Kommando verbot den Einheiten der Territorialverteidigung einen Rückzug an diesem Frontabschnitt, trotz kolossaler Verluste und fehlender Munition."

    Die Quelle fügte hinzu, dass die Einnahme von Sybino den Sicherheitsstreifen entlang der russischen Grenze erweitere.

  • 11:25 Uhr

    Rumänien meldet Eindringen einer Drohne ins Land ein

    Eine Drohne ist in der vergangenen Nacht aus dem Gebiet der Ukraine in den Luftraum Rumäniens eingedrungen, meldet das rumänische Verteidigungsministerium. Die Behörde gibt bekannt:

    "Luftabwehrsysteme haben zwei Luftziele beobachtet, die sich in der Grenzzone bewegten. Eines der Ziele drang in den Luftraum unseres Landes ein, der Radarkontakt dazu wurde über einem unbewohnten Gebiet 16 Kilometer südwestlich von Chilia Veche verloren."

    Das Ministerium kündigte die Entsendung einer Kommission an den entsprechenden Ort an. Angaben zur Zugehörigkeit der Drohne liegen in der Pressemitteilung nicht vor, allerdings verurteilte Bukarest die russische Seite. Dabei setzt auch die Ukraine Drohnen zur Luftabwehr ein. 

  • 10:49 Uhr

    Explosionen in Dnjepropetrowsk und Charkow

    Ukrainischer Fernsehkanal Suspilne meldet Explosionen in der Vorstadt von Charkow. Parallel dazu meldet der Kanal eine Serie von Explosionen in Dnjepropetrowsk. Nach Angaben des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation wurde in den Gebieten Charkow und Dnjepropetrowsk der Luftalarm ausgerufen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.